COVID-19: Aktuelle Informationen am 24. März 2020

Aktuelle Informationen der Psychosozialen Dienste in Wien während COVID-19: Öffnungszeiten und Erreichbarkeit der Einrichtungen des PSD-Wien.

Ambulatorien (SPAs): alle 8 regionalisierten Ambulatorien sind geöffnet (8-16 Uhr).

An bzw. vor den SPAs machen wir seit letzter Woche eine Schleuse; PatientInnen sollen unbedingt vorab bei uns anrufen und wir bereiten sie auch am Telefon vor. Die
Schleusenfunktion wird durch MitarbeiterInnen des PSD-Wien durchgeführt.

Wir haben die physisch persönlichen Kontakte in den SPAs stark minimiert und dennoch vergangene Woche deutlich mehr als 400 PatientInnen zum Depot gehabt; bei etlichen waren wir auch per Hausbesuch zum Depot unterwegs.

Insgesamt ist sehr viel an Behandlung über Telefon, kurzen Sichtkontakt durch eine Glastür und Medikamente oder Rezepte in einem Sackerl an der Tür möglich. (In diesem Zusammenhang ersuchen wir alle KollegInnen ihre Depot-Patientinnen weiter zu behandeln, da wir sonst an Kapazitätsgrenzen stoßen.)

Therapeutische Tageszentren:

Bis auf weiteres sind die Therapeutischen Tageszentren geschlossen, aber die MitarbeiterInnen sind mit den PatientInnen der Tageszentren in intensivem Kontakt via Telefon/Internet.

Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulatorien:

Die kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulatorien sind weiterhin im Betrieb (ähnlich den SPAs).

Gerontopsychiatrisches Zentrum:

Im Gerontopsychiatrischen Zentrum wurde auf Telefondienst umgestellt,  da der physisch persönliche Kontakte für diese PatientInnen-Gruppe von Seiten des PSD-Wien für zu gefährlich eingestuft wurde.

Institut für Psychotherapie mit Borderline-Tageszentrum:

Am Institut für Psychotherapie mit Borderline-Tageszentrum erfolgte eine Umstellung auf intensive Therapien via Telefon und Internet für über 300 PatientInnen (vorwiegend aus F6-Gruppe).

Institut für Frührehabilitation

Auch am Insitut für Frührehabilitation erfolgte eine Umstellung auf intensive telefonische Kontakte.

Sozialpsychiatrischer Notdienst & Psychosoziale Information:

Den sozialpsychiatrischer Notdienst sowie die Psychosoziale Information betreiben wir bis auf weiteres aus unseren eigenen Ressourcen – wir sind dankbar über die Angebote etlicher KollegInnen aus dem niedergelassenen Bereich/anderen Bereichen, bei Engpässen zu unterstützen!