FAQs – Häufige Fragen

Wer kann die Einrichtungen des PSD-Wien nutzen?

  • alle in Wien lebenden Personen mit psychischen Problemen, psychiatrischen Erkrankungen oder in akuten psychiatrischen Krisensituationen
  • alle direkt Betroffenen, deren Angehörige und Umfeld
  • alle, die Beratung oder einfach nur Informationen benötigen
  • alle Altersgruppen (Einrichtungen für Erwachsene sowie für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen)

Kostet die Behandlung, Beratung, Betreuung etwas?

  • Nein, alle Leistungen sind für die NutzerInnen kostenlos.

Wann und wie lange kann man den PSD-Wien nutzen?

  • jederzeit, so oft und so lange wie nötig

Wo kann man anrufen?

  • In Notfällen (rund um die Uhr, jeden Tag): (01) 31 330
  • Allgemeine Auskünfte und Informationen: (01) 4000/53060
  • Direkt bei den Einrichtungen (nach Wohnbezirk und Bedarf): siehe Startseite

Sind psychische Störungen heilbar?

  • Einige psychische Erkrankungen sind rasch und effizient behandelbar, einige psychische Erkrankungen erfordern lebenslange Begleitung.
  • Mit einer passenden Therapie gelingt es fast immer, die Beschwerden und Lebensqualität der Betroffenen entscheidend zu verbessern.
  • Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser stehen die Chancen auf Heilung!

Worin unterscheiden sich Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie?

  • Psychiatrie kann am besten mit „Seelenheilkunde“ übersetzt werden. Der Fachbereich befasst sich mit der Forschung, Diagnose und Behandlung psychischer Störungen und ist eine medizinische Disziplin. Alle PsychiaterInnen sind somit ÄrztInnen, die ein Medizinstudium absolviert haben, wobei die meisten auch über eine psychotherapeutische Zusatzausbildung verfügen.
  • Psychologie ist die Wissenschaft vom menschlichen Verhalten und Erleben. Alle PsychologInnen haben ein abgeschlossenes Psychologiestudium und weisen je nach Fachrichtung unterschiedliche Zusatzqualifikationen auf. Die Klinische Psychologie umfasst die klinisch-psychologische Diagnostik sowie die Anwendung klinisch-psychologischer Behandlungs- und Beratungsmethoden.
  • Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen Leidenszuständen mit spezifischen therapeutischen Methoden und Interventionen. Die bekanntesten sind Familientherapie, Gestalttherapie, Individualpsychologie, Logotherapie, Psychoanalyse, Systemische Therapie und Verhaltenstherapie/Kognitive Therapie. PsychotherapeutInnen stammen meist aus „helfenden Grundberufen“ und haben eine psychotherapeutische Ausbildung absolviert.