Abteilung Qualitätssicherung

Qualitätssicherung hat im Gesundheitsbereich das übergeordnete Ziel, die Versorgungsqualität und somit auch die Lebensqualität psychisch kranker Menschen zu verbessern.

Der Begriff der Qualitätssicherung ist seit 1993 im österreichischen Krankenanstaltengesetz verankert und schreibt allen Krankenanstalten vor, für qualitätssichernde Maßnahmen Vorsorge zu treffen. 

Der PSD-Wien versteht Qualitätssicherung dennoch nicht als ein „Muss“, sondern als ein wichtiges Instrument, das dabei hilft, nicht nur den Erwartungen von PatientInnen, Angehörigen, Umfeld und MitarbeiterInnen gerecht zu werden, sondern auch das Behandlungs- und Betreuungsangebot qualitativ und quantitativhoch stehend zu halten.

Qualitätssicherung basiert auf einem flexiblen Konzept und unterliegt einem dynamischen Prozess von Datenanalyse, Erarbeitung und Festsetzung von Zielen, Planung und Umsetzung, Überprüfung und Evaluierung von Veränderungsmaßnahmen.

Die Rolle der Qualitätssicherung des PSD-Wien besteht in der Ausarbeitung und Beantwortung von versorgungs- und einrichtungsrelevanten Fragestellungen sowie in der Durchführung von Projekten gemeinsam mit den jeweiligen Einrichtungen.

Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt ist die Erarbeitung von Richtlinien und Empfehlungen, die sich aus den Ergebnissen der Untersuchungen ableiten lassen.

Die Verantwortung für Qualität liegt allerdings nicht allein bei der Abteilung Qualitätssicherung, sondern bei jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedem einzelnen Mitarbeiter. Der PSD gewährleistet diese Qualität u. a. durch fachlich hoch qualifizierte MitarbeiterInnen, durch Fort- und Weiterbildungen und durch die Möglichkeit zur Supervision.