Abteilung Dokumentation

Das Inanspruchnahme-Verhalten psychisch kranker Menschen zu kennen, ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal in der psychiatrischen Versorgung. Ein effizientes und transparentes Berichtswesen ermöglicht, flexibel und rasch auf veränderte Bedürfnisse der NutzerInnen zu reagieren.

In der Abteilung Dokumentation werden alle relevanten standardisierten patientInnenbezogenen Daten sowie alle Leistungsdaten aus den Einrichtungen des PSD-Wien gesammelt, erfasst, statistisch geprüft und verarbeitet. 

Sie bilden die Grundlage für das interne und externe Berichtswesen, für die Erstellung von Abrechnungs- und Verwaltungsbelegen sowie für statistische Berechnungen. Auch liefert die Abteilung Dokumentation statistische Berichte zu besonderen Fragestellungen im Rahmen der Gesundheitsversorgung.

Das Aufgabengebiet umfasst den gesamten Prozess von der Formulargestaltung über die Erstellung, Programmierung und Wartung der Datenbanken bis zur statistischen Auswertung des gesammelten Datenmaterials. Dazu zählt auch die ständige Sicherung bzw. Verbesserung der Datenqualität, d. h. die MitarbeiterInnen haben auf Vollständigkeit, Aktualität und Zuverlässigkeit der gespeicherten Information zu achten bzw. diese laufend einer kritischen Prüfung zu unterziehen.

Die MitarbeiterInnen der Abteilung Dokumentation wirken zudem auch immer wieder an qualitätssichernden Projekten mit. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag bei der Entwicklung des neuen Leistungskodiersystems und waren maßgeblich bei der Implementierung einer vollelektronischen Dokumentation (in Zusammenarbeit mit dem Fonds Soziales Wien) beteiligt.

Die Ergebnisse aus den zahlreichen Analysen und Berechnungen werden periodisch an die einzelnen Behandlungs- und Betreuungseinrichtungen rückgemeldet. Dieses „Rückmeldesystem“ dient einerseits als Instrument, um den internen Einrichtungen die zahlreich erbrachten Leistungen sichtbar zu machen. Es bietet zudem auch die Möglichkeit, Vergleiche zuzulassen und Verbesserungsprozesse einzuleiten.