Psychosoziale Dienste in Wien (PSD)
Im Mittelpunkt steht die bedarfsgerechte und qualitativ hoch stehende Behandlung und Betreuung psychisch kranker Menschen:
Was heißt „psychosozial“?
Psycho-sozial bedeutet, dass soziale Aspekte in der psychiatrischen Versorgung mitberücksichtigt werden. Das ist wichtig, weil eine länger dauernde psychiatrische Krankheit – im Vergleich zu einer Erkrankung des Körpers – oft mit schwer wiegenden Veränderungen und Beeinträchtigungen des gesellschaftlichen Umfeldes einhergehen kann (z. B. Verlust des Arbeitsplatzes, der Wohnung oder der zwischenmenschlichen Kontakte). Deshalb setzt der PSD neben medizinischer Behandlung einen weiteren Schwerpunkt auf rehabilitative Hilfsangebote: Wir bieten sozialtherapeutische Maßnahmen in den Bereichen Wohnen, Tagesstruktur, Beschäftigung sowie Arbeit an und unterstützen unmittelbar durch Sozialarbeit.
Einfacher Zugang, rasche Hilfe
Vorrangiges Ziel des PSD ist es, psychiatrisch erkrankten Menschen und deren Angehörigen unkompliziert und schnell Hilfe zu leisten. Unsere zahlreichen Einrichtungen sind daher über das gesamte Wiener Stadtgebiet verteilt. Wir orientieren uns speziell am Bedarf und Bedürfnis der Hilfe suchenden Menschen und sind rund um die Uhr erreichbar. Eine Behandlung erfolgt kostenlos, ohne E-Card und auf Wunsch anonym. Dieser flexible Zugang soll die bestmögliche Therapie gewährleisten: wohnortnah und niederschwellig.
Qualität in der Behandlung – Qualität im Leben
Der psychisch kranke Mensch ist aktiv in den Behandlungsablauf miteingebunden. Um eine Besserung und Gesundung herbeizuführen, ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem behandelnden Team und den Betroffenen sowie deren Bezugspersonen sehr wichtig.
Mit hoher Qualität und modernen Standards in den psychiatrischen und medizinischen Leistungen sollen für die Betroffenen bessere Lebensbedingungen und eine höhere Lebenszufriedenheit erreicht werden. Das garantieren multiprofessionelle Teams, permanente Fort- und Weiterbildung sowie fachliche Vernetzung und Kooperation.
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