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Übergangspflege

Die Rückkehr in die eigene Wohnung nach einem stationären Krankenhausaufenthalt kann vor allem gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen vor große Probleme stellen. Die Mitarbeiter(innen) der Übergangspflege helfen dabei, den Wechsel in ein selbstständiges Leben gut zu bewältigen.
stützende Hand

Alterspsychiatrisch erkrankte Menschen stehen nach einer stationären Entlassung oft vor der Situation, dass sie zu Hause noch weiterführende Hilfen benötigen und das sozial-familiäre Umfeld nicht ausreichend Unterstützung bieten kann. Vielfach trauen sich die Betroffenen ein selbstständiges Leben auch nicht mehr zu.

Die Kernaufgaben der Übergangspflege bestehen daher

  • in einer pflegerischen Begleitung und Unterstützung der Patient(inn)en beim Übergang vom Krankenhaus in die eigene Wohnung,
  • in der Übergabe und im Herstellen von Kontakten zu Versorgungseinrichtungen und unterstützenden Hilfsanbietern ("Essen auf Rädern", "Heimhilfe" etc.) 
  • sowie in der Durchführung von "Akuteinsätzen" bei vormals betreuten Personen, denen eine neuerliche stationäre Aufnahme droht.

Die Übergangspflege leistet aber auch Motivationsarbeit. Viele Betroffene sind unsicher, ob sie ihren Alltag zukünftig alleine bewältigen können. Die Angst vor dem Alleinsein oder die Angst, die gleichen Probleme wie vor der stationären Aufnahme vorzufinden, machen eine Rückkehr oft unmöglich.

Der Erstkontakt zwischen Patient(inn)en und Mitarbeiter(inne)n der Übergangspflege wird direkt im Krankenhaus hergestellt. Gemeinsam können Ausgänge in die eigene Wohnung unternommen werden, um vor Ort zu sehen, welche Bedingungen die Patient(inn)en dort vorfinden, und ob sie einem selbstständigen Leben in den "eigenen vier Wänden" gewachsen sind.
Diese "differentialdiagnostischen Ausgänge" dienen somit einer genauen Betreuungsplanung und der Feststellung, welche Ressourcen der Patient(inn)en gestärkt werden müssen.

Die Leistungen der Übergangspflege des PSD können von allen Menschen, die im "Sozialmedizinischen Zentrum Baumgartner Höhe - Otto Wagner-Spital mit Pflegezentrum" stationär aufgenommen sind, in Anspruch genommen werden. Die Zuweisung erfolgt in der Regel über die dortigen (geronto)psychiatrischen Abteilungen.

Kontakt
Übergangspflege
Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe Pav. XIV/3
1145 Wien
Tel.: 01 91060-21488, Fax: 01 91060-21489

Links
Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe - Ott


Beratung für Angehörige älterer Menschen

Eine psychische Erkrankung im hohen Lebensalter ist nicht nur für die direkt Betroffenen mit viel Leid verbunden. Die Lebenspartner(innen) und die engsten Angehörigen sind ebenso großen Belastungen ausgesetzt und brauchen daher oft besondere Hilfe und Unterstützung.

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