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Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des PSD - Professionalität und Menschlichkeit an erster Stelle

Wesentliche Qualitätsmerkmale psychiatrischer Einrichtungen sind fachlich geschulte Mitarbeiter(innen), eine multiprofessionelle Zusammenarbeit sowie die Fähigkeit, ein optimales Behandlungs- und Rehabilitationsklima für die Patient(inn)en zu schaffen.
Teambesprechung

Menschen mit (schweren) psychischen Erkrankungen benötigen neben einer medizinischen, pharmakologischen Behandlung zumeist auch Unterstützung auf anderen Gebieten, wie zum Beispiel im Wohn- oder Arbeitsbereich, in finanziellen oder wirtschaftlichen Belangen oder einfach bei der Bewältigung ihres Alltags. Dabei ist ein großes Spektrum an unterschiedlichen Interventionen erforderlich, um gemeinsam mit den Betroffenen optimale Lösungsmöglichkeiten für ihre individuelle Situation zu finden.
Daraus resultiert die Notwendigkeit von multiprofessionellen Teams verbunden mit einer intensiven Berufsgruppen übergreifenden Zusammenarbeit.

Das Fachpersonal in den Behandlungs- und Rehabilitations-einrichtungen besteht aus Fachärzt(inn)en für Psychiatrie, diplomiertem psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Klinischen Psycholog(inn)en, diplomierten Sozialarbeiter(inne)n, Sozialpädago-
g(inn)en, Ergotherapeut(inn)en und Therapeut(inn)en anderer Therapierichtungen. Viele Mitarbeiter(innen) haben zusätzlich eine psychotherapeutische Ausbildung.

Neben der hohen Qualifikation und Fachkompetenz verfügen die Mitarbeiter(innen) über das nötige Einfühlungsvermögen sowie über hohe Flexibilität und Erfahrung im Umgang mit psychisch kranken Menschen und ihrem Umfeld. Gegenseitiger Respekt, Wertschätzung und Vertrauen sind Grundpfeiler jeder Behandlung und schaffen ein Klima, das Schutz und Raum zur Genesung bietet.   

Ein Team hat sich - neben der Bewältigung fachlicher Aufgaben - auch anderen Herausforderungen zu stellen. Es muss beispielsweise Spannungen, die von den Patient(inn)en und/oder ihrem Umfeld ausgehen, bewältigen, oft vermittelnd zwischen den Patient(inn)en und Institutionen/Behörden auftreten, und es hat das richtige Ausmaß an Förderung für die Betroffenen zu finden, ohne sie dabei zu überfordern.
Regelmäßige Teambesprechungen, Fort- und Weiterbildung sowie die Möglichkeit einer begleitenden Supervision sind daher für alle Mitarbeiter(inn)en ein wichtiges „Rüstzeug“ für ihren Berufsalltag.

Im Jahr 2009 waren in den PSYCHOSOZIALEN DIENSTEN IN WIEN (im betreuenden und Verwaltungsbereich) insgesamt 251 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.



 

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